Asset Intelligence ist die Evolution des klassischen Inventarmanagements. Es beschreibt die Fähigkeit, physische Vermögenswerte (Assets) nicht nur zu verwalten, sondern durch Datenanalyse und Technologie „intelligent“ zu machen.
Im Kern geht es darum, fundierte Geschäftsentscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten zu treffen, statt sich auf Schätzungen oder manuelle Listen zu verlassen.
Die drei Säulen der Asset Intelligence:
- Datenerfassung (IoT & Konnektivität): Sensoren und Software erfassen kontinuierlich den Zustand, Standort und die Auslastung von Anlagen (z. B. Maschinen, Fahrzeuge oder IT-Equipment).
- Analyse (KI & Algorithmen): Künstliche Intelligenz wertet diese Rohdaten aus, erkennt Muster und macht Vorschläge für den optimalen Betrieb.
- Handlungsebene (Actionable Insights): Die Erkenntnisse fließen direkt in Prozesse ein – zum Beispiel durch automatische Wartungsmeldungen oder optimierte Investitionsplanung.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
- Predictive Maintenance: Reparaturen erfolgen proaktiv, bevor ein Defekt auftritt. Das minimiert teure Ausfallzeiten.
- Höhere Effizienz: Durch die Analyse der Auslastung werden ungenutzte Ressourcen (Ghost Assets) identifiziert und Kosten gespart.
- Verlängerter Lebenszyklus: Eine datengestützte Instandhaltung sorgt dafür, dass Anlagen länger und produktiver im Einsatz bleiben.
- Transparenz: Unternehmen wissen jederzeit genau, wo sich ein Asset befindet und in welchem Zustand es ist (Single Source of Truth).
Fazit: AssetIntelligence verbindet die physische Welt der Anlagen mit der digitalen Weltder Business Intelligence. Ziel ist es, den maximalen Wert aus jeder Investition herauszuholen und operative Risiken zu senken.